Unsere Vereinsgeschichte

1929 beschlossen vier Freunde – vielleicht aus einer „Schnapslaune“ heraus – aber vor allen Dingen wohl, um den Wassersport mit Kameradschaftsgeist auszuüben und zu pflegen, einen Segelclub ins Leben zu rufen, unter der Regie von Carl Paetzold, dem auch das schöne Wassergrundstück in Heiligensee, auf dem sich der Verein seit dem befindet, gehörte. Diesen mutigen und abendteuerfreudigen Männern verdanken wir es in allererster Linie, dass wir heute der kleinste und nördlichste Verein Berlins sind.

Es gehört sehr viel Mut und Optimismus dazu, aus dem Nichts heraus mit wenigen Mitteln, ohne jegliche staatliche Unterstützung ein solches Unternehmen zu starten.

Auf dem vorhandenen Steg wurde als allererstes ein Flaggenmast errichtet und der HSC – Stander, ein weißes H auf blauem Grund – gehisst. Erst 1932 begann der Bau des Bootshauses, das mit knappen Mitteln und den handwerklichen Fähigkeiten aller Mitglieder 1933 fertig gestellt wurde.

clubhaus

In den kommenden Jahren wurde viel gesegelt – der HSC konnte immer wieder große sportliche Erfolge verzeichnen.

segler

Der Bau der Mauer 1961 brachte auch für den HSC schwerwiegende Einschnitte mit sich, da Vereinsmitglieder aus dem Berliner Umland plötzlich vom Vereinsleben ausgeschlossen waren, aber auch die Oberhavel wurde mit einer Tonnenlinie geteilt, die eine große Einschränkung beim Segeln war. Erst 1989, nach dem Fall der Mauer, konnten die Mitglieder die Gewässer wieder voll und ganz nutzen, ins Berliner Umland und zur Ostsee auf dem Wasserweg fahren und ohne Einschränkungen Regatten besuchen.

So vergingen die Jahre des Vereins mit immer wieder anderen Aktivitäten – sei es im Segelsportbereich oder mit stets wiederkehrenden Arbeitsdiensten, Steg- und Hausumbauten, mit Bootstaufen, vielen vielen Feiern oder nur einfach Gesprächen in geselliger Runde. Das alles macht das Vereinsleben aus und hat dazu beigetragen, dass der Heiligenseer Segel-Club mit Stolz auf über 80 Jahre zurückblicken kann.